Unsere Katzen die uns ein Stück weit durchs Leben begleiten: Am 10. Januar 2009 nach über 15 Jahren Zusammenleben und dreijähriger Niereninsuffizienz hat mir Herbie gezeigt, dass sie nach über 15 Jahren keine Kraft mehr zum Weiterleben hat. – Herbie du hast immer einen Platz in meinem Herzen! Auch heute, drei Jahre nachdem du uns verlassen hast, vermisse ich dich immer noch sehr schmerzlich.
Als ich dann im Mai desselben Jahres Joschi (geb. 26.4.2009) kennenlernte, schlich sich der kleine Katzenmann in mein Leben und durch seine spezielle Art auch in mein Herz. Meine TA redete mir zu, kein Kitten allein aufwachsen zu lassen – also musste eine zweite Katze „her“! – und so lernten wir Rojito (26.5.2009) damals ein winzig kleiner roter, „übrig „ gebliebener Bauernhofkater mit zimtfarbenen Augen kennen. Der damals übrig gebliebene Bauernhofkater Rojito ist inzwischen ein mehr als verschmuster wunderschöner rot-beiger Kater geworden, der mein Herz immer mehr erobert hat, er hat eine etwas längere Anlaufzeit, die macht er aber in jedem Fall wieder wett! Die beiden Rabauken zogen Mitte Juli bei uns ein und mischten unseren Hundehaushalt ganz schön auf! Aber egal, endlich waren da wieder Katzen die ich knuddeln konnte und ich und ganz sicher auch meine Hunde, habe diesen Schritt noch keine Sekunde bereut.
Ein Umzug aus Katzensicht: Als wir im Jahr 2009 von unserem Frauli ins neue Zuhause verschleppt wurden, waren wir erst ganz zufrieden. Aber immer wenn wir von unserem Balkonaufenthalt ins Haus zurückkehren mussten, hat uns unser Frauli ein neues Domizil versprochen… Obwohl schön wars ja mit dem Auslauf über vier Etagen mit katzengerecht ausgebautem Dachstock.
Aber dann kam alles ganz anders…Ein Tag im Mai im Zürcher Weinland…man erwacht als Kater und erst ist alles halbwegs normal. Mit den Kartons die seit Wochen herumstehen, hatten wir ja viel Spass weil wir uns darin verstecken konnten. Aber dass wir nun heute am Morgen ohne Frühstück in den Hobbyraum gesteckt wird – zusammen mit drei Katzenklos, so als ob wir die grössten Kacker aller Zeiten wären!!!
Dazu gab es ein knickrig kleines gefülltes Futterschälchen (für uns zwei Fresssäcke), das sich natürlich Joschi der alte Stinker gleich unter den Nagel riss! Dann – ein ganz hässliches Geräusch, nämlich der umgedrehte Schlüssel und zu war es! Von da an ging gar nichts mehr – nur noch zum Fenster rausschauen oder auf die weiche Matte liegen, dösen und sich überlegen wie man seine beleidigte Stimmung denn zeigen kann, wenn dieser Schlüssel sich wieder öffnet!
Nach langer, langer Zeit öffnete sich die Türe und gleich wurden wir in unsere Transporter verfrachtet und schwupps im Auto – hoffentlich nicht schon wieder zu Tante Tierarzt und so eine scheussliche Spritze in meinen Pöpes… aber nein, wir fuhren solange Auto wie wir noch nie gefahren sind! Sogar Joschi diese elende Quengeltüte war ruhig und liess sein nerviges Miau nicht dauernd durchdringend durch das Auto dröhnen! Auch seine Krallen piekste er für einmal nicht in meinen Korb rein!
Am Ziel hiess es erstmal mit zwei mickrigen Etagen vorlieb zu nehmen – was haben sich diese Zweibeiner bloss dabei gedacht?! Das Hüttchen war Chaos pur, überall dieselben Kartons wie am letzten Ort, was sollte denn hier besser sein?! Dann gab es endlich Fressi – gottseidank – Frischfleisch, alles andere wäre ja auch eine Zumutung gewesen nach so einem Tag! Und dann haben wir gleich mal das neue Hüttchen abgeschnuppert, natürlich kein Balkon da. Dafür gibt es eine verschlossene Katzentüre und einen grossen Schopf in dem wir herumwuseln können, vielleicht gibt es da ja auch ein paar saftige Mäuse. es gibt hier zu Fraulis Schrecken mehr als genug Mäuse. Den Schlafplatz durften wir uns selber aussuchen, und da es verschiedene Möglichkeiten gab, tauchte ich gleich mal bei Frauli im Bett unter und dabei ist es bis heute geblieben. Irgendwann kamen auch unsere Hunde - leider nicht nur Momo sondern auch die kleine schwarz-braune Nervensäge und die kriegten auch Fressi!
Nach Frauli waren jetzt vier Wochen Hausarrest angesagt *hämischgrins* aber Joschi’s Sturkopf hat sich durchgesetzt, der war schon am zweiten Tag am Abend draussen! Ich bin da mehr vornehm-zurückhaltend und liess mir etwas Zeit! Da draussen gibt es nämlich einen riesengrossen „Balkon mit Wiese“ und Sträuchern für uns und da können wir rumtoben, das macht vielleicht Spass! Da gibt es auch Samtpfotenkollegen für uns die wohnen ganz in der Nähe, und soll ich euch was verraten? Da gibt es auch Mädels *schnurr*, ich sag nur shila und gioia *lecker...Pfotenschleck*, also der Umzug hat sich gelohnt und sauer sind wir gar nicht mehr, vorallem weil wir auch so eine tolle neue Katzensittertante bekommen haben, so dass wir kein Heimweh nach Frauli haben. Bis zum nächstenmal euer Rojito und Joschi.
März 1993 bis 10. Januar 2009
Stella geboren 24.4.2006 bis 14.8.2009 Joschi und Ajay